Auf den Punkt genau ansetzen: medikamentöse Modulation

Zahlreiche Beschwerden aufgrund einer neuronalen Erkrankungen oder Beeinträchtigung lassen sich sehr gut mittels einer medikamentösen Modulation lindern.

Aufgrund seiner vergleichsweise einfachen Anwendung sowie seiner geringen Nebenwirkungen ist der Wirkstoff Botulinumtoxin hier oft eine erste Wahl. Bei Schmerzen und Beeinträchtigungen aufgrund von Spastizität bewirkt eine intrathekale Therapie in der Regel gute bis sehr gute Verbesserungen.


Medikamentöse Modulation mit Botulinumtoxin - ÖDBAG zertifierte Anwenderin

Eine medikamentöse Modulation durch Botulinumtoxin – allgemein auch als Botox bekannt – kann bei zahlreichen Leiden und Beeinträchtigungen über mehrere Monate hinweg eine deutliche Verbesserung bewirken. In der Regel wird das Botulinumtoxin dabei direkt in die betroffenen Muskeln injiziert. Diese werden dadurch lockerer und entspannter, wodurch zum Beispiel eine Spastizität oder Dystonie beziehungsweise die damit verbundenen Schmerzen binnen etwa zwei Wochen deutlich zurückgehen.

Sehr gute Erfolge lassen sich auf diese Weise auch bei Migräne sowie bei übermäßigem Speichelfluss oder Schwitzen erzielen.

Die Wirkung des Botulinumtoxins hält etwa drei Monate an. Danach ist eine erneute Injektion erforderlich. Um eine stets optimale Wirkung bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen, wird die jeweilige Dosis bei jeder Wiederholungsinjektion schrittweise angepasst.

Häufige Indikationen einer Botox-Therapie:

  • Blepharospasmus
  • Dystonie
  • Migräne
  • Spastik (Spastizität)
  • vermehrter Speichelfluss (Hypersalivation)
  • vermehrtes Schwitzen (Hyperhidrose)


Intrathekale Therapie

Bei Schmerzen oder Bewegungsstörungen aufgrund von Spastizität, die sich medikamentös nicht oder nur unzureichend behandeln lassen, ist die intrathekale Therapie eine Alternative. Hierbei wird ein Katheder direkt in den betroffenen Wirbelkanal gelegt. Über eine implantierte Pumpe werden auf diesem Weg kontinuierlich schmerzstillende beziehungsweise krampflösende Medikamente abgegeben.

Ziel der intrathekalen Therapie ist eine Verringerung der Schmerzen beziehungsweise der generalisierten Spastizität. Die Dosierung der Medikamentenabgabe wird durch ein Programmiergerät eingestellt und kann jederzeit angepasst werden.

Botulinumtoxin

Bei Spastizität und Dystonie verbunden mit Verkrampfungen sowie Schmerzen ist die lokale Injektion von Botulinumtoxin in den betroffenen Muskeln indiziert. Durch die Gabe von Botulinumtoxin werden die injizierten Muskeln lockerer und entspannter, die Spastizität und die Dystonie bzw. die damit verbundenen Schmerzen nehmen nach etwa 2 Wochen deutlich ab.

Ziel der Injektion von Botulinumtoxin ist die Reduktion von spastischen und dystonen Verkrampfungen. Die Wirkung von Botulinumtoxin hält etwa 3 Monate an, danach muss die Injektion wiederholt werden. Die Dosis kann bei jeder Wiederholungsinjektion schrittweise angepasst werden, um die optimale Wirkung bei möglichst geringen Nebenwirkungen zu erreichen.

Bei Schmerzen oder Bewegungsstörungen aufgrund von Spastizität, die sich medikamentös nicht oder nur unzureichend behandeln lassen, ist die intrathekale Therapie eine Alternative. Hierbei wird ein Katheder direkt in den Wirbelkanal gelegt. Über eine implantierte Pumpe werden auf diesem Weg kontinuierlich schmerzstillende beziehungsweise krampflösende Medikamente abgegeben. Ziel der intrathekalen Therapie ist eine Verringerung der Schmerzen beziehungsweise der generalisierten Spastizität. Die Dosierung der Medikamentenabgabe wird durch ein Programmiergerät eingestellt und kann jederzeit angepasst werden.
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